Hövelhof, 8. September 2015

Lebensrettende Investition in Ostenland

Vereine schaffen gemeinsam Defibrillator an

Wieder einmal beweisen Ostenländer Vereine gemeinschaftlichen Zusammenhalt. Bei der Entscheidung zur Anschaffung und Finanzierung eines Defibrillators waren sich alle Vereinsvorstände einig.

Dieses lebensrettende Gerät hat seinen Platz im Foyer in der Volksbank Geschäftsstelle in Ostenland gefunden. Im Notfall steht es allen Bürgerinnen und Bürgern rund um die Uhr zur Verfügung.

Bei der offiziellen Übergabe wurden die anwesenden Vereinsvorstände bereits mit der Handhabung vertraut gemacht. „Das Gerät ist für einen Einsatz durch Laien konzipiert. Nach dem Öffnen des Deckels wird der Ersthelfer mit klaren Anweisungen angeleitet. Der Defibrillator misst die Herzfrequenz des Patienten und wird nur aktiv, wenn es aufgrund von Herzkammerflimmern auch wirklich medizinisch notwendig ist – eine Fehlbedienung ist also ausgeschlossen“, so der einweisende Mitarbeiter.

In den nächsten Wochen wird der Hövelhofer Notfallarzt Dr. Georg Schneider und sein Team die Funktionalität des Defibrillators erläutern. Das Ziel soll es sein, dass sich möglichst viele Ostenländer mit dem Gerät vertraut machen. Genaue Termine werden noch bekannt gegeben.

„Wir freuen uns, dass wir ab sofort einen Defibrillator in unserem Dorf haben“, so der Heimatvereinsvorsitzende Wilhelm Austenfeld. „Wir wollen hoffen, dass wir ihn nicht brauchen.“ Sein Dank galt allen Vereinsvorsitzenden und der Volksbank Delbrück-Hövelhof die eine finanzielle Unterstützung bei der Anschaffung in Höhe von 500 Euro leistete.

Zur offiziellen Übergabe und Einweisung begrüßten Regionalmarktleiter Alfons Hesse (rechts) und Geschäftsstellenleiter Edmund Austerschmidt (links) zahlreiche Vereinsvorsitzende in der Volksbank in Ostenland. v.l.: Willi Wigge (Kolping), Udo Hansjürgens (Sportverein), Johannes Bentler (Kameradschaft), Rainer Renneke (Musikverein Cäcilia), Birgitt Brunnert (Frauengemeinschaft), Manuel Balsmeier (Spielmannszug), Johannes Wiesing (Heimatverein), Markus Sandbothe (Schützenverein), Wilhelm Austenfeld (Heimatverein), Dietmar Neiske und Paul Bathe (Feuerwehr), Hubert Brechmann (Landw. Ortsverein), Dr. Georg Schneider (Notfallarzt)