Schießsport vom Feinsten

Darauf können die Hövelhofer Schützen wirklich stolz sein. Nach Beendigung der Modernisierungsmaßnahmen stehen den 120 aktiven Sportschützen der Sennegemeinde neben einem Kleinkaliberstand (mit 10 Ständen mit Elektronischer Trefferaufnahme) nun auch 32 Schießstände für Druckluftwaffen (Luftgewehr und Luftpistole) mit neuer elektronischer Trefferaufnahme zur Verfügung. Diese löst die veraltete Seilzuganlage mit Schießscheiben ab. Die neuartige Treffererkennung registriert den Schuss mittels eines Lasergitters und übermittelt diese Information an eine Anzeige am Schützenstand, sodass der Schütze sofort seine Ringzahl angezeigt bekommt,

„Wir freuen uns mit den verantwortlichen Schießmeistern und den ehrenamtlichen Helfern, dass in Hövelhof eine Anlage dieser Art zur Verfügung steht. Dies ist ein echtes Aushängeschild für den Verein und auch für die gesamte Gemeinde“, resümierte Franz Lipsmeier bei der offiziellen Übergabe der Spende.

Regelmäßige Schießwettbewerbe sowohl auf Kreis-, Bezirks- und Diözesanebene finden in Hövelhof statt. Der Schützenverein ist seit über 25 Jahren Landesleistungsstützpunkt des Bezirks Süd-Ost-Westfalen im westfälischen Schützenbund und stellt derzeit 21 Mannschaften in verschiedenen Klassen. Auch umliegende Schützenvereine nutzen die Anlage für Wettkämpfe. „ Cira 6000 Schützen schießen pro Jahr auf unserer Schießanlage“, so Schießmeister Achim Hofferberth.

Bereits ab 12 Jahren dürfen Jugendliche aktiv im Schießsport mitmachen. Rund 50 Jungschützen kommen regelmäßig zum Training und vertreten Hövelhof auf diversen Schießwettbewerben.

Mit Hilfe finanzieller Unterstützung konnte die moderne Schießanlage in Hövelhof ausgebaut werden.

v.l.: Herbert Rodehutscord (Bataillion Schießmeister), Alfons Hesse (Volksbank Regionalmarktleiter), Achim Hofferberth (Bataillion Schießmeister und amtierender Schützenkönig), Oberst Hubert Bonke, Franz Lipsmeier (Bankvorstand) und Karl Schulmeister (Geschäftsführer des Schützen-und Bürgerhauses)