Volksbank-Zentrale Delbrück jetzt optisch und technisch auf dem neuesten Stand

Aus- und Umbauprojekt erfolgreich abgeschlossen

Jeder, der schon mal gebaut hat, kann ein Lied davon singen: Überraschungen rund um Baustelle und Bauvorhaben sind nichts Ungewöhnliches. Unplanmäßige Umstände und unvorhergesehene Ereignisse sorgen nicht selten für Zeitverzögerungen oder Kostensteigerungen. Bei der Volksbank Delbrück-Hövelhof gilt dies nur in Maßen. Die Fertigstellung der Beratungsbüros im vergrößerten Neubau konnte planmäßig im September erfolgen. Die im Rahmen des Umbaus festgestellte Notwendigkeit, auch den Schalterbereich umfassend zu sanieren, führte zu einer rund drei Monate längeren Projektdauer. Dennoch haben es Bank, Architekt und Handwerker gemeinsam geschafft, den ehrgeizigen Zeitrahmen und das gesetzte Kostenlimit einzuhalten.

Und auch eine Überraschung ausgesprochen positiver Natur dürfen die Verantwortlichen vermelden: Beim Umbau der großen Schalterhalle im Erdgeschoss stießen Handwerker hinter einer Wandverkleidung auf ein bis dahin längst vergessenes Zahlenmosaik aus viereckigen Steinen. Der ehemalige Realschullehrer und Künstler Richard Sehrbrock hat dieses um 1965 geschaffen. Vorstandsvorsitzender Franz Lipsmeier: „Selbst die ältesten Bankmitarbeiter konnten sich nicht mehr an die Existenz dieser handwerklich erstklassigen Arbeit erinnern.“ Gemeinsam entschieden Lipsmeier und seine beiden Vorstandskollegen Rudolf Hagenbrock und Jörg Horstkötter: „Wir legen das Mosaik komplett frei, lassen es an Ort und Stelle und machen es zu einem Blickfang der neu gestalteten Schalterhalle.“ Ein ähnliches Werk des Künstlers können Besucher der St. Elisabeth Kirche in Sudhagen bewundern.

Knapp acht Monate – und das bei laufendem Geschäftsbetrieb – war die Volksbank-Zentrale Großbaustelle. Pläne für den Um- und Erweiterungsbau gab es schon länger. Franz Lipsmeier: „Der gestiegene Geschäftsumfang und die betriebswirtschaftlich notwendige Konzentration zentraler Bereiche auf die beiden Hauptstellen in Delbrück und Hövelhof machten eine Erweiterung notwendig. Außerdem mussten wir auf die Veränderungen im Bankgeschäft reagieren, die sich vor allem in der zunehmenden Bedeutung individueller Beratungsgespräche zeigen.“ „Jungen Familien mit Kinderwagen sowie Menschen mit Rollstuhl oder Gehhilfen wollten wir bessere Zugangs- und Bewegungsmöglichkeiten bieten“, ergänzt Vorstand Rudolf Hagenbrock. „Und schließlich war unsere Inneneinrichtung in die Jahre gekommen und brauchte dringend eine optische Auffrischung“, nennt Vorstand Jörg Horstkötter einen letzten Grund für den überfälligen Um- und Erweiterungsbau.

Das stetige Wachstum der Bank in den letzten Jahren führte zu einem sich verschärfenden Platzmangel in Delbrück. Zusammen mit dem erwarteten zusätzlichen Raumbedarf aufgrund der geplanten Fusion mit der benachbarten Volksbank Kaunitz gab es den Anlass, das Vorhaben jetzt anzugehen und zu verwirklichen. Franz Lipsmeier: „Wenn die Mitglieder in Kaunitz und die Vertreter aus Delbrück und Hövelhof im Frühjahr dem Vorhaben wie erhofft zustimmen, müssen wir keine zusätzlichen Raumkapazitäten mehr schaffen.“ Vor diesem Hintergrund ist der Bau nicht zuletzt ein deutlich sichtbares Bekenntnis der Volksbank Delbrück-Hövelhof zu einer Zukunft in Selbstständigkeit.