Delbrück, im März 2018

Geschäftsjahr 2017

Volksbank mit guter Geschäftsentwicklung zufrieden

Die Volksbank Delbrück-Hövelhof ist mit Verlauf und Ergebnis des Geschäftsjahres 2017 über Plan. „Angesichts der Marktgegebenheiten, können wir mehr als zufrieden sein“, resümierte Vorstandsvorsitzender Jörg Horstkötter. Ein solides Ergebnis, dass einmal mehr, neben der Stärkung unserer Eigenmittel, eine angemessene Gewinn-Ausschüttung an die 17.612 Mitglieder (darunter 241 neue Teilhaber) erlaubt. „Wir wollen unsere Anteilseigner an der Entwicklung ihrer Bank teilhaben lassen und werden der Vertreterversammlung vorschlagen, eine 4,0 prozentige Dividende zuzüglich einer 0,5 prozentigen Bonuszahlung an die Mitglieder auszuschütten.

Wie bereits die Jahre zuvor hat auch 2017 große Herausforderungen für die Banken bereitgehalten. Null- und Negativzinsen ließen die Margen weiter schrumpfen. Steigende Regulatorik trieben die Kosten in die Höhe. „Profitable Geschäftspolitik ist unter den gegebenen Voraussetzungen schwierig geworden“, so Horstkötter. „Dennoch haben wir es durch die engagierte Arbeit unserer 190 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, durch das entgegengebrachte Vertrauen unserer Kundinnen und Kunden sowie durch konsequente Kostenreduktion und strategischer Weitsicht unsere Planzahlen erfüllt.“ Das Betriebsergebnis liegt daher sowohl absolut als auch relativ im Vergleich zum Geschäftsvolumen oberhalb des Vorjahres.

Besonders positiv war die Entwicklung im Einlagenbereich. Mit einem Wachstum von 13,3% auf 1.026,4 Millionen Euro konnte die Bank das geplante Ziel im betreuten Kundenanlagevolumen deutlich steigern. Ein möglicher Grund für den enormen Zugang sehen die Vorstände in der guten Wirtschafts- und Beschäftigungslage vor Ort. „Unsere Kunden suchen attraktive Anlagealternativen. In Zeiten der Nullzinspolitik werden Kundeneinlagen vermehrt an Verbundpartner vermittelt“, so Vorstandsmitglied Thomas Henkenjohann.
Nicht ganz so deutlich stieg das betreute Kundenkreditvolumen. Mit einem planmäßigen Wachstum von 5,4 Prozent auf 608,8 Millionen stieg die Summe der Ausleihungen dennoch auf einen neuen Höchststand.

Auch im Genossenschaftsvergleich lag die Volksbank Delbrück-Hövelhof über dem Durchschnitt. Beispiel betreutes Kundengesamtvolumen: Um stolze 10,2 Prozent steigerte das heimische Institut die Summe aller betreuten Einlagen und Kredite der Kundinnen und Kunden auf 1.635 Millionen Euro und lag somit rund ein Drittel über dem Schnitt der heimischen Volksbanken.

Die konjunkturelle Entwicklung und der starke Wirtschaftsraum Ostwestfalen lässt die Bank optimistisch in die Zukunft blicken.
„Die Auftragslage unserer Firmenkunden ist weiterhin positiv“, so Rudolf Hagenbrock. „Die lebhafte Investitionsbereitschaft sowohl bei Unternehmen als auch im privaten Immobilienbereich können sich für uns vorteilhaft auswirken.“

Als Bank vor Ort setzt die Volksbank weiterhin auf Kontinuität und auf die Nähe zum Kunden. Mit einem dichten Geschäftsstellennetz und unveränderter Mitarbeiteranzahl will sie zukünftig als vertrauter Ansprechpartner das umfangreiche Beratungsangebot für Kundinnen und Kunden weiter ausbauen.

Das Vorstandsteam ist mit dem abgelaufenen Geschäftsjahr zufrieden. (v.l.) Thomas Henkenjohann, Rudolf Hagenbrock und Jörg Horstkötter.