Delbrück / Hövelhof, im April 2019

Geschäftsjahr 2018

Trotz anspruchsvollem Branchenumfeld ist die Volksbank Delbrück-Hövelhof mit Geschäftsentwicklung zufrieden

Die Volksbank Delbrück-Hövelhof beendet ihr Geschäftsjahr 2018 mit zufriedenstellenden Ergebnissen. Damit gelingt es erneut an die Entwicklungen der Vorjahre anzuknüpfen. „Mit dem Verlauf und den Ergebnissen des abgelaufenen Geschäftsjahres sind wir angesichts der herausfordernden Rahmenbedingungen zufrieden“, so Vorstandsvorsitzender Jörg Horstkötter. „In vielen Bereichen konnten wir unsere Planzahlen übertreffen.“

Neben der Erhöhung der Bilanzsumme um 4,8 Prozent verbesserten sich auch weitere Bilanzkennzahlen. Ein starkes Immobiliengeschäft sowie eine steigende Nachfrage nach Unternehmenskrediten sorgten für eine Ausweitung des Kreditvolumens um 4,4 Prozent auf einen neuen Höchstwert von 451 Millionen Euro.

Die Kundeneinlagen stiegen um 5,3 Prozent auf 560 Millionen. „In Zeiten des anhaltenden Niedrigzinsumfeldes verbleiben diese überwiegend in täglich fälligen Anlageprodukten mit hoher Flexibilität. Ein Indiz für das Vertrauen der Mitglieder und Kunden in die Stabilität der Bank, der starken Finanzgruppe sowie der genossenschaftliche Einlagensicherungssysteme“, resümierte Rudolf Hagenbrock. „Gleichwohl wollen wir unsere Kunden und Mitglieder zukünftig auf alternative, rentablere Anlagethemen ansprechen.“

Das betreute Kundengesamtvolumen (bilanzielle und außerbilanzielle Einlagen, beispielsweise Wertpapiere und Guthaben bei Versicherungen und Bausparkassen) betrug zum Jahresende 1,6 Milliarden Euro und konnte zum Vorjahreswert insgesamt stabil gehalten werden. „Die rückläufigen Kursentwicklungen an den Märkten zeigen sich in einem gesunkenen Depotvolumen unserer Kunden“, so Hagenbrock. Das Betriebsergebnis vor Bewertung in Höhe von 6,1 Millionen Euro lag mit 0,80 Prozent der durchschnittlichen Bilanzsumme über dem Planansatz.

Das Zinsergebnis des Berichtsjahres konnte trotz des anhaltenden Drucks auf die Zinsmarge stabilisiert und weitgehend auf Vorjahresniveau gehalten werden. Währenddessen verbesserte sich das Provisionsergebnis im Vergleich um 5,2 Prozent auf 5,6 Millionen Euro. Auch die allgemeinen Verwaltungsaufwendungen konnten stabil gehalten werden. Die Personalkosten sind im Verhältnis zur durchschnittlichen Bilanzsumme leicht rückläufig und betragen 8,3 Millionen Euro. Die Cost-Income-Ratio beträgt 67,6 Prozent. Nach Steuerzahlungen und Dotierung des Fonds für allgemeine Bankrisiken verbleibt ein Jahresüberschuss in Höhe von 2 Millionen Euro.

Die drei Vorstandsmitglieder sind mit dem Geschäftsjahr 2018 zufrieden: „Wir möchten auch in diesem Jahr unsere Mitglieder am Erfolg teilhaben lassen. Wir werden den Vertretern vorschlagen, unseren 17.446 Anteilseignern eine 4-prozentige Dividende auszuzahlen“, stellt Thomas Henkenjohann in Aussicht.

Im April wird die Volksbank Delbrück-Hövelhof ein neues IT-System einführen. Bereits seit über einem Jahr sind umfangreiche Anpassungen erforderlich und viele Mitarbeiter in die konkreten Umsetzungsmaßnahmen eingebunden. Seit Januar werden alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter intern geschult. Diese und weitere regulatorische Anforderungen im anspruchsvollen Branchenumfeld sind zu bewältigen und binden personelle Kapazitäten. „Ein großer Dank gilt daher unseren 190 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihren Einsatz“, so der Vorstandsvorsitzende.

Darüber hinaus investiert die Bank auch in die eigene Infrastruktur. Aktuell werden neue Räumlichkeiten in Delbrück zu Büroräumen umgebaut. Zudem sind Modernisierungsmaßnahmen in den Geschäftsstellen in Hövelhof und in Kaunitz geplant.

Die Vorstandsmitglieder v.l. Thomas Henkenjohann, Rudolf Hagenbrock und Jörg Horstkötter sind zufrieden mit den Ergebnissen des Geschäftsjahres 2018.